Cáceres, Historische Gemeinde in Extremadura, Spanien
Cáceres ist eine Gemeinde in der Provinz Cáceres in Extremadura mit einer von Mauern umschlossenen Altstadt voller Steintürme und Adelspaläste. Die Gassen sind eng und gepflastert, und die Gebäude aus gelblichem Sandstein ragen bis zu drei oder vier Stockwerke in die Höhe.
Die Siedlung entstand im Jahr 25 v. Chr. unter römischer Herrschaft als Militärlager und wurde später zu einem muslimischen Stützpunkt, bevor Christen sie im Jahr 1229 eroberten. In den folgenden Jahrhunderten bauten Adlige die Türme und Paläste, die man heute sehen kann, nachdem sie Kriege und Expeditionen auf der iberischen Halbinsel beendet hatten.
Die Altstadt trägt den Namen Cáceres, der vom römischen Castra Caecilia abstammt, und zeigt heute Wappen an Fassaden und Balkonen aus Schmiedeeisen. Viele dieser Häuser gehörten früher Familien, die in den Kriegen gegen die Mauren kämpften und später Titel und Reichtümer erhielten.
Die Altstadt lässt sich vollständig zu Fuß erkunden, und die meisten Wege beginnen am Plaza Mayor, von dem aus man die gepflasterten Straßen durchquert. An heißen Sommertagen bieten die engen Gassen Schatten, und man kann Pausen in kleinen Innenhöfen oder unter den Arkaden einlegen.
In der Altstadt gibt es mehr als 30 Wehrtürme, die aus verschiedenen Epochen stammen und oft auf älteren römischen oder arabischen Fundamenten ruhen. Der Torre de Bujaco am Eingang zum historischen Zentrum diente einst als Wachposten und bietet heute einen Blick über die Dächer und Plätze der Umgebung.
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