Jaén, Hauptgemeinde in Andalusien, Spanien
Jaén ist eine Provinzhauptstadt in Andalusien und breitet sich über die Ausläufer des Bergs Cerro de Santa Catalina in 573 Metern Höhe aus. Steile Straßen verbinden die Ebenen mit den Hügeln, während weiße Fassaden das Stadtbild prägen.
Die Siedlung hieß in römischer Zeit Aurgi und wurde später unter islamischer Herrschaft als Ŷaīyyān bekannt. Ferdinand III. eroberte den Ort im Jahr 1246 und gliederte ihn in das Königreich Kastilien ein.
Der Name stammt vom arabischen Dschayjan und erinnert an die Zeit als Grenzfestung zwischen muslimischen und christlichen Reichen. Die Altstadt behält enge Gassen mit weißen Häusern bei, wo Einheimische auf kleinen Plätzen zusammenkommen und lokale Olivenöl-Spezialitäten verkaufen.
Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei man beachten sollte, dass viele Straßen steil sind und bei Hitze Pausen sinnvoll sind. Busse verbinden das Zentrum mit den umliegenden Vierteln und bieten Anschlüsse an größere Städte wie Granada oder Madrid.
Unter dem Palacio de Villardompardo befinden sich arabische Bäder aus dem 11. Jahrhundert, die als die größten erhaltenen islamischen Badekammern in Spanien gelten. Die drei Haupträume zeigen noch die ursprünglichen Säulen und Gewölbe, die einst das Dampfbad strukturierten.
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