Jaén, Provinz im östlichen Andalusien, Spanien.
Die Provinz Jaén ist ein Verwaltungsgebiet im östlichen Teil Andalusiens in Südspanien, das sich über Gebirgsketten und fruchtbare Täler erstreckt. Die Landschaft wird von endlosen Olivenhainen beherrscht, die bis zu den Höhen der Sierra Morena reichen und weite Hügel in silbrig-grünen Wellen überziehen.
Das Gebiet entstand als eigenständige Verwaltungseinheit im Jahr 1833, nachdem es während der mittelalterlichen Reconquista eine entscheidende Grenzregion zwischen christlichen und muslimischen Reichen gewesen war. Die neue Struktur folgte auf Jahrhunderte wechselnder Herrschaft und sollte das Land nach dem Ende der Kriege neu ordnen.
Der Name stammt von der arabischen Bezeichnung Jayyān ab und erinnert an die Jahrhunderte unter maurischer Herrschaft. In den Städten und Dörfern der Region steht das Olivenöl im Mittelpunkt des täglichen Lebens und prägt Küche sowie Handwerk der Bewohner.
Zahlreiche Landstraßen verbinden die Ortschaften miteinander und führen durch sanfte Hügel und enge Gebirgspässe. Wer die Region erkundet, sollte Zeit für kurvenreiche Strecken einplanen und auf wechselndes Wetter in höheren Lagen vorbereitet sein.
Die Landschaft beherbergt mehr Olivenbäume als jedes andere Gebiet der Erde und liefert etwa ein Fünftel des weltweiten Olivenöls. Die schiere Ausdehnung der Haine verwandelt ganze Täler in ein einziges grünes Meer, das sich bis zum Horizont erstreckt.
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