Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas, Naturpark und Biosphärenreservat in der Provinz Jaén, Spanien.
Der Nationalpark erstreckt sich über beeindruckende Berglandschaften mit Kalksteinformationen, Nadelwäldern und tiefen Schluchten. Das Gelände wird von zwei großen Flüssen durchflossen, die innerhalb der Parkgrenzen ihren Ursprung haben und zahlreiche Wasserfälle bilden.
Der südliche Bereich wurde 1960 als Nationaler Jagdschutzbereich begründet und später zu einem größeren Schutzgebiet erweitert. Diese ursprüngliche Maßnahme markierte den Beginn des modernen Schutzes einer der wichtigsten Naturlandschaften Südspaniens.
Die Region war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Ort für Hirten und Bauern, die sich an die bergige Landschaft anpassten. Heute kann man noch alte Hirtenrouten und verlassene Gehöfte sehen, die von dieser pastoralen Vergangenheit erzählen.
Der Park kann über Eingänge in verschiedenen Gemeinden betreten werden, mit Besucherzentren, die Wanderkarten und Orientierungshilfe anbieten. Die Höhenunterschiede reichen vom Tiefland bis zu über 2000 Metern, daher sollten Besucher ihre Wanderungen dem Gelände entsprechend planen.
Im Zentrum des Parks entspringen zwei der wichtigsten Flüsse Spaniens, der Guadalquivir und der Segura, die hunderte Kilometer entfernt ins Meer fließen. Dieses Phänomen macht ihn zu einem der wenigen Orte, wo man die Quelle großer Flussysteme sehen kann.
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