Sierra de Castril, Naturpark in Jaén, Spanien.
Die Sierra de Castril ist ein Naturpark in der Provinz Granada, der für seine tiefen Schluchten, schroffen Kalksteinfelsen und dichten Wälder bekannt ist. Der Park grenzt an die Provinz Jaén und erstreckt sich über mehrere Höhenstufen, von Flussniederungen bis zu felsigen Gipfeln.
Die Sierra de Castril erhielt 1989 den Status eines Naturparks und wurde damit unter offiziellen Schutz gestellt. Wenige Jahre später wurde das Gebiet in das europäische Natura-2000-Netzwerk aufgenommen, was den Schutz bestimmter Tier- und Pflanzenarten in der Region verstärkte.
Der Name Castril geht auf arabische Wurzeln zurück und erinnert an die maurische Vergangenheit dieser Bergregion. Wer durch die Schluchten wandert, entdeckt noch heute verlassene Bewässerungsanlagen und alte Weidewege, die von früheren Gemeinschaften angelegt wurden.
Der Park verfügt über mehrere Wanderwege, von denen einige durch enge Schluchten führen und festes Schuhwerk sowie ausreichend Wasser erfordern. Im Sommer kann es in den felsigen Abschnitten sehr heiß werden, weshalb ein früher Start am Morgen empfehlenswert ist.
Der Fluss Castril entspringt aus unterirdischen Quellen direkt am Fuß der Kalksteinfelsen und taucht als fertig geformter Fluss aus dem Fels auf. Diese Quellen speisen eines der letzten Gewässer in Südspanien, in denen Wildforellen in nennenswerten Zahlen vorkommen.
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