Aqüeducte de les Ferreres, Römischer Aquädukt in Tarragona, Spanien
Das Aquädukt von Les Ferreres ist ein zweigeschossiges Bauwerk aus Stein mit Bögen, das sich über eine beachtliche Länge erstreckt und deutlich über den Boden aufgeragt. Die untere Reihe ist massiver, die obere feiner ausgeführt, was zeigt, wie die Römer ihre Bauten an die Last anpassten.
Das Bauwerk entstand im ersten Jahrhundert nach Christus als Teil eines größeren Wasserleitungssystems für die römische Stadt Tarraco. Es war eine technische Lösung, um Wasser über große Hindernisse zu transportieren und blieb über Jahrhunderte in Gebrauch.
Das Aquädukt war für die antike Stadt lebenswichtig, da es Wasser über große Entfernungen transportierte und damit das tägliche Leben der Bewohner ermöglichte. Menschen konnten damals wie heute unter den Bögen gehen und die Kraft dieser Ingenieurleistung unmittelbar spüren.
Der Ort liegt einige Kilometer außerhalb der Stadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Auto erreichbar. Besucher können frei um die Struktur herumlaufen und sie aus verschiedenen Winkeln betrachten, was am besten bei Tageslicht funktioniert.
Die Bögen wurden ohne Mörtel errichtet, nur durch präzise zurechtgehauene Steine, die sich gegenseitig halten. Diese Technik ermöglichte es dem Bauwerk, über zwei Jahrtausende zu überdauern, ohne dass größere Reparaturen nötig waren.
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