Alcántara, Mittelalterliche Gemeinde in der Provinz Cáceres, Spanien.
Alcántara ist eine kleine Stadt in der Provinz Cáceres, die sich über sanfte Hügel ausbreitet und von der Tejo-Fluss umgeben ist. Die Häuser mit ihren orangefarbenen und golden getönten Fassaden klammern sich an die Hänge, während enge Kopfsteinpflaster-Gassen das Zentrum durchziehen.
Die Römer bauten hier zwischen 103 und 106 n. Chr. eine beeindruckende Brücke über den Tejo, die bis heute erhalten ist. Diese Brücke wurde zum Symbol der Stadt und lockerte die Kontrolle über diese wichtige Flussfurt.
Der Name Alcántara stammt aus dem Arabischen und bedeutet "die Brücke" – eine Erinnerung an die lange maurische Präsenz in der Region. Heute erinnern die engen Gassen und Steinbauten daran, wie wichtig dieser Ort als Grenzland zwischen christlichen und muslimischen Herrschaften war.
Besucher können die alte Brücke zu Fuß überqueren und die Kirche mit ihrem Zentrum über Ritterorden erkunden. Die Wege sind steil und uneben, daher ist bequemes Schuhwerk empfehlenswert.
Ein Stausee namens La Cantera wurde aus Materialien des Staudamms geschaffen und ist heute ein beliebtes Badegewässer im Sommer. Die Gegend zieht seltene Vögel wie Geier und schwarze Störche an, die über dem Wasser kreisen.
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