Bahnhof Madrid Atocha, Zentraler Bahnhof in Madrid, Spanien
Die Estación de Atocha ist ein Kopfbahnhof im Süden von Madrid, der als größter Knotenpunkt der spanischen Eisenbahn gilt. Unter dem Dach aus Gusseisen mit Jugendstilformen erstrecken sich Gleise für Fernverkehr, Hochgeschwindigkeitszüge und Vorortzüge auf mehreren Ebenen.
Das Gebäude wurde 1851 unter dem Namen Estación de Mediodía als erster Südbahnhof der Hauptstadt eröffnet. Nach einem Brand im Jahr 1892 errichtete Alberto de Palacio die neue Halle mit einer Eisenkonstruktion, die sich an zeitgenössischen Pariser Vorbildern orientierte.
Die Halle trägt den Namen nach einem Marienbild aus Atocha, einem Viertel im Süden des Stadtzentrums. Reisende durchqueren auf dem Weg zum Bahnsteig einen überdachten Garten mit Palmen und Schildkröten, der als Wartezone und Treffpunkt dient.
Der Zugang zur älteren Halle mit dem tropischen Garten erfolgt über mehrere Eingänge an der Außenseite des Gebäudes. Wer mit Handgepäck anreist, findet Rolltreppen und Aufzüge, die zu den verschiedenen Gleisbereichen führen.
Zwei getrennte Metrostationen mit unterschiedlichen Namen erschließen die beiden Enden dieses ausgedehnten Komplexes von unten. Reisende müssen je nach Ziel innerhalb des Gebäudes noch mehrere hundert Meter zurücklegen, um die richtige Abfahrtszone zu erreichen.
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