Calahorra, Antike römische Siedlung in La Rioja, Spanien.
Calahorra ist eine Gemeinde in La Rioja, Spanien, die am Zusammenfluss von Ebro und Cidacos liegt und archäologische Reste aus römischer Zeit bewahrt. Die Siedlung erstreckt sich über flaches und sanft hügeliges Gelände mit Feldern und Gärten, die bis an die Ufer der beiden Flüsse reichen.
Die Siedlung widerstand von 76 bis 72 vor Christus dem römischen General Pompeius und wurde später als Calagurris Nassica Iulia zu einem wichtigen Verwaltungszentrum. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Stadt mehrmals den Besitzer, wobei Westgoten, Mauren und christliche Königreiche jeweils ihre Spuren hinterließen.
Die gotische Kathedrale, restauriert 1485, beherbergt die Überreste der Schutzheiligen Emeterius und Celedonius, die die religiöse Bedeutung der Gemeinde markieren.
Die Gemeinde liegt zwischen Madrid und dem Baskenland und ist über die Autobahn und regionale Straßen gut erreichbar. Besucher können zu Fuß durch die Altstadt gehen und die Umgebung der Flüsse ohne größere Schwierigkeiten erkunden.
Die Gemeinde war Geburtsort des römischen Rhetorikers Quintilian, der im ersten Jahrhundert nach Christus lebte und die antike Rhetorik prägte. Reste eines römischen Aquädukts und öffentlicher Bäder sind noch heute in verschiedenen Teilen der Stadt sichtbar.
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