Fuerteventura, Atlantikinsel auf den Kanarischen Inseln, Spanien
Fuerteventura ist eine Insel im Atlantik mit einer Länge von rund hundert Kilometern und zahlreichen Stränden aus weißem Sand. Die Landschaft wird von vulkanischen Formationen und Bergen geprägt, wobei die Halbinsel Jandia Höhen um achthundert Meter erreicht.
Französische Ritter unter Jean de Béthencourt eroberten die Insel im Jahr 1402 und legten die Grundlage für die europäische Besiedlung. Zwei Jahre später wurde die erste Hauptstadt Betancuria gegründet und blieb jahrhundertelang das Zentrum der Macht.
Die Einheimischen bezeichnen sich als Majoreros und pflegen alte Bräuche der Ziegenhaltung und Landwirtschaft auf trockenen Feldern. In den Küstenorten ist das Leben mit Fischertraditionen verwoben, und Besucher erleben eine Küche mit lokalen Produkten wie Ziegenkäse.
Das Klima bleibt ganzjährig bei etwa zweiundzwanzig Grad Celsius mit sehr geringem Niederschlag, was Aktivitäten im Freien zu jeder Jahreszeit ermöglicht. Der Wind weht konstant, besonders an der Ost- und Nordküste, und eignet sich für Wassersportler.
Entlang der Küste liegen über hundertfünfzig Strände, von winzigen Buchten bis zu endlos scheinenden Sandabschnitten. Die gleichmäßigen Windverhältnisse haben die Insel zu einem bevorzugten Ziel für Windsurfer und Kitesurfer aus aller Welt gemacht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.