Montaña de Tindaya, Heiliger Berg in Fuerteventura, Spanien.
Montaña de Tindaya ist ein Vulkangipfel mit 401 Metern auf der kanarischen Insel Fuerteventura, dessen dunkle Felsformationen deutlich in der flachen Landschaft hervorstechen. Die Abhänge zeigen raue Gesteinsmuster und Höhlenöffnungen, die dem Berg ein charakteristisches zerklüftetes Aussehen verleihen.
Die Guanche, das indigene Volk der Kanaren, hinterließen über 200 Felsgravuren an den Abhängen, die ihre Präsenz über Jahrhunderte dokumentieren. Diese Schnitzereien zeigen, dass der Berg ein bedeutsamer Ort für die frühen Inselbewohner war.
Der Berg trägt einen Namen, der auf die Guanche zurückgeht, und sein Aussehen prägt die Landschaft seit jeher. Besucher bemerken heute noch, wie der Ort für viele Menschen eine besondere Bedeutung hat, die über das Geografische hinausgeht.
Die Besteigung erfolgt über einen gekennzeichneten Weg mit relativ steilen Abschnitten und ist in etwa einer halben Stunde zu bewältigen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und bei Hitze in den frühen Morgenstunden aufbrechen, da der Berg wenig Schatten bietet.
In den 1990er Jahren entwickelte der Künstler Eduardo Chillida den Plan, einen riesigen geometrischen Hohlraum ins Berginnere zu hauen, was Tausende Tonnen Gestein erfordert hätte. Das umstrittene Projekt wurde nie umgesetzt und bleibt eine faszinierende historische Episode in der Kunstwelt.
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