Playa del Águila, Strand auf La Gomera, Spanien.
Playa del Águila ist ein Strand an der Ostseite von La Gomera mit schwarzem Vulkansand, Felsbrocken und kristallklarem Wasser. Die rund 650 Meter lange Küste wird von steilen Klippen gerahmt und wirkt wild und unverarbeitet.
Der Strand erhielt seinen Namen von Adlern, die früher in den Klippen der Gegend nisteten und diese als natürliches Refugium nutzten. Die Anwesenheit dieser Raubvögel machte den Ort zu einem besonderen Merkmal der Insellandschaft.
Die traditionelle Fischerei prägt diese Küste noch heute, wo Fischer ihre handwerklichen Methoden weitergeben und täglich aufs Meer hinausfahren. Diese Praktiken sind eng mit dem Leben der Inselbewohner verflochten und spiegeln ihre tiefe Verbindung zum Ozean wider.
Der Zugang erfolgt entweder über einen 1,5 Kilometer langen Fußweg vom Aussichtspunkt Puntallana oder mit einem Geländewagen über eine unbefestigte Straße. Besucher sollten beachten, dass die Anfahrt anspruchsvoll sein kann und festes Schuhwerk empfehlenswert ist.
Der Strand markiert die Grenze zwischen zwei Gemeinden: Hermigua und San Sebastián de La Gomera, was ihn zu einem Grenzort zwischen zwei Inselkommunen macht. Diese geografische Besonderheit ist selten sichtbar, prägt aber die lokale Verwaltungsstruktur.
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