Almuñécar, Mediterrane Küstengemeinde in der Provinz Granada, Spanien
Almuñécar ist eine Gemeinde in der Provinz Granada an der Mittelmeerküste, die sich über mehrere Ortsteile verteilt, darunter La Herradura, Velilla-Taramay und Torrecuevas. Die Siedlungen liegen zwischen Hügeln und Stränden, wobei die Hauptstadt der Gemeinde einen alten Kern mit engen Straßen und neuere Viertel in Küstennähe aufweist.
Phönizische Händler gründeten die Siedlung um 800 v. Chr. unter dem Namen Sexi, aus der ein großer Hafen mit Anlagen zur Fischverarbeitung entstand. Über Jahrhunderte wechselte die Herrschaft zwischen Römern, Mauren und schließlich der kastilischen Krone im 15. Jahrhundert.
Der Name leitet sich vom arabischen Ḥiṣn al-Munakkab ab und erinnert an die Zeit unter maurischer Herrschaft, während der die Siedlung zu einem wichtigen Handelszentrum heranwuchs. Heute nutzen Einwohner die zahlreichen kleinen Plätze und Gassen der Altstadt als Treffpunkte, wo man auf Bänken im Schatten sitzt und miteinander spricht.
Die Küstenstraße A7 führt durch das Gemeindegebiet und verbindet alle Ortsteile miteinander. Busse fahren regelmäßig zwischen dem Hauptort und den umliegenden Siedlungen sowie zu den Flughäfen in Granada und Málaga.
Reste eines römischen Aquädukts aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. sind entlang der Straßen und Hänge sichtbar und zeigen die Technik, mit der Wasser über mehrere Kilometer transportiert wurde. Die Bögen stehen teils mitten in bewohnten Vierteln, zwischen Häusern und Gärten.
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