Provinz Granada, Verwaltungsprovinz im östlichen Andalusien, Spanien
Granada ist eine Verwaltungsprovinz im östlichen Andalusien, die vom Mittelmeer bis zur Sierra Nevada reicht und eine Fläche von etwa 12.600 Quadratkilometern abdeckt. Das Gebiet erstreckt sich von Sandstränden und subtropischen Tälern an der Küste bis zu schneebedeckten Gipfeln und alpinen Landschaften im Landesinneren.
Das Verwaltungsgebiet entstand 1833 als Teil der territorialen Neuorganisation Spaniens und löste die früheren Grenzen des Nasridenreichs ab, das bis 1492 geherrscht hatte. Die Grenzziehung folgte teilweise den alten maurischen Bezirken und verband Küstenstreifen mit dem Hochland.
Die Küche der Region ist durch maurische Einflüsse geprägt und zeigt sich in Gerichten mit Mandeln, Honig und Gewürzen, die in den Straßencafés und Tavernen überall zu finden sind. Die Flamencotradition ist im Sacromonte-Viertel besonders lebendig, wo sich Musik und Tanz durch die jahrhundertealte Zigeunergemeinschaft entwickelt haben.
Das Gebiet ist über Fernstraßen vom Rest Andalusiens aus erreichbar und bietet eine große Vielfalt an Unterkünften, vom Dorf bis zur Küstenstadt. Die Sommermonate können entlang der Küste sehr heiß werden, während die Berge auch im Juni noch Schnee tragen können.
An der sogenannten Costa Tropical wachsen dank eines milden Mikroklimas Mangos, Papayas und Avocados direkt am Mittelmeer, was in Europa eher selten vorkommt. Die Ernten finden oft von Oktober bis November statt, wenn die meisten Besucher bereits die Küste verlassen haben.
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