Mirador de San Nicolas, Granada, Aussichtspunkt im Albaicin-Viertel, Spanien
Der Mirador de San Nicolas ist eine steinerne Aussichtsterrasse im Albaicín-Viertel von Granada, die auf 760 Metern Höhe liegt und den Blick auf die Alhambra und die Sierra Nevada freigibt. Eine niedrige Steinmauer umgibt den gepflasterten Platz, wo sich Bänke und offene Flächen zum Sitzen befinden.
Der Aussichtspunkt entstand neben der Kirche San Nicolás, die 1525 an der Stelle einer früheren Moschee errichtet wurde. Das Gelände wurde im 20. Jahrhundert zu einem öffentlichen Platz umgestaltet und für Besucher zugänglich gemacht.
Straßenmusiker spielen hier abends auf Gitarren und singen andalusische Lieder, während sich Besucher auf den Stufen versammeln. Die Aussichtsterrasse dient Einheimischen als Treffpunkt zum Plaudern und zum Beobachten des Sonnenuntergangs über den roten Mauern der Alhambra.
Buslinien C31 und C32 verbinden das Zentrum von Granada mit dem Aussichtspunkt, und die steilen Gassen des Albaicín führen ebenfalls hierher. Restaurants und Cafés liegen in wenigen Gehminuten entfernt und bieten Möglichkeiten zum Ausruhen vor oder nach dem Besuch.
Präsident Bill Clinton besuchte diesen Ort 1997 und nannte ihn einen der schönsten Sonnenuntergänge der Welt. Sein Besuch brachte internationale Aufmerksamkeit und lockte seitdem mehr Reisende hierher.
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