Maristán nazarí, Mittelalterliche islamische Krankenhausruinen im Albaicin, Spanien.
Der Maristán nazarí war ein rechteckiges Gebäude mit einem Innenhof, um den sich Räume anordneten. Der Hof enthielt Springbrunnen und war das Herz des Komplexes, wo Patienten Zeit verbrachten.
Der Herrscher Muhammad V. ließ diesen Ort im 14. Jahrhundert als Heilstätte errichten, um Kranke zu versorgen. Nach der christlichen Eroberung Granadas wurde das Gebäude umgebaut und für andere Zwecke genutzt.
Das Gebäude war bekannt dafür, dass es Patienten mit verschiedenen Beschwerden behandelte und Ärzte beschäftigte, die sich auf unterschiedliche Heilmethoden spezialisierten. Die Räume waren so angelegt, dass Licht und Wasser eine wichtige Rolle bei der Genesung spielten.
Der Ort liegt im Albaicín-Viertel und ist Teil eines größeren Kulturbereichs, den man zu Fuß erkunden kann. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da die Straßen dieser Gegend eng und uneben sind.
Der Innenhof besaß ein großes Wasserbecken mit Stufen, in das Patienten einsteigen konnten, während Wasser aus Löwenquellen floss. Dieses System war nicht nur praktisch, sondern sollte auch eine beruhigende Wirkung auf die Genesung haben.
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