Granada, Provinzhauptstadt in Andalusien, Spanien
Granada ist eine Provinzhauptstadt im südlichen Teil Andalusiens in Spanien. Die Stadt breitet sich an den Hängen der Sierra Nevada aus, wo sich historische Viertel um enge Gassen und Plätze gruppieren, während neuere Stadtviertel sich entlang der Flussläufe erstrecken.
Die Stadt war von 711 bis 1492 unter islamischer Herrschaft und blieb damit das letzte muslimisch regierte Gebiet auf der Iberischen Halbinsel. Die christliche Eroberung im Jahr 1492 durch die Katholischen Könige führte zur Eingliederung in das Königreich Kastilien.
Die im Jahr 1531 gegründete Universität Granada zieht Tausende Studenten an, die das gesellschaftliche Leben der Stadt prägen. Flamenco-Lokale im Stadtteil Sacromonte bieten regelmäßig Aufführungen, bei denen sich Einheimische und Besucher versammeln, um Gesang, Gitarre und Tanz zu erleben.
Die Metro verbindet wichtige Stadtteile miteinander, während Busse den Flughafen Federico García Lorca und die Skistationen in der Sierra Nevada ansteuern. Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da viele Straßen eng und für den Autoverkehr gesperrt sind.
Jede Getränkebestellung in den örtlichen Bars wird von einer kostenlosen Tapa begleitet, eine Gewohnheit, die in vielen anderen spanischen Städten verschwunden ist. Die Größe und Qualität dieser Teller variiert je nach Lokal, wobei einige sogar substantielle kleine Gerichte servieren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.