Mulhacén, Gipfel der Sierra Nevada in Granada, Spanien
Mulhacén ist der höchste Gipfel der Sierra Nevada und des spanischen Festlands mit einer Höhe von 3.482 Metern über dem Meeresspiegel. Der Berg erhebt sich über ein weites Hochgebirgsgelände mit felsigen Graten, Schneefeldern und ausgedehnten Hängen, die je nach Jahreszeit ihr Aussehen ändern.
Der Gipfel wurde nach Abu l-Hasan Ali benannt, dem vorletzten muslimischen Herrscher von Granada aus dem 15. Jahrhundert. Lokale Überlieferungen besagen, dass er dort oben begraben liegt, obwohl historische Aufzeichnungen seinen Begräbnisort nicht bestätigen.
Der Name stammt von Abu l-Hasan Ali, einem muslimischen Herrscher aus dem 15. Jahrhundert, dessen Erbe noch heute in der lokalen Erinnerung lebendig ist. Wanderer und Bergsteiger aus ganz Europa treffen sich hier und tauschen Geschichten über die verschiedenen Aufstiegsrouten aus.
Vier Hauptrouten führen zum Gipfel: von der Stadt Granada, der Skistation Sierra Nevada sowie den Dörfern Capileira und Trevélez aus. Die meisten Wanderer beginnen früh am Morgen, um Nachmittagswetter zu vermeiden und genug Zeit für den Auf- und Abstieg zu haben.
Die Nordwand enthält mehrere Kletterlinien, darunter den Canuto Central mit 300 Metern senkrechtem Aufstieg über Schnee, Eis und Fels. Diese Route zieht im Winter erfahrene Alpinisten an, die technisches Gelände mit gemischten Bedingungen suchen.
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