Canales-Talsperre, Stausee in Spanien
Der Stausee von Canales ist ein Staudamm in der Provinz Granada, der Wasser für Bewässerung, Trinkwasser und Stromerzeugung speichert. Die Anlage bedeckt ein Gebiet von etwa 156 Hektar und fasst rund 71 Millionen Kubikmeter Wasser, wobei der Wasserspiegel je nach Niederschlag und Wasserbedarf schwankt.
Der Staudamm wurde 1988 fertiggestellt und überflutete das gleichnamige Dorf, das seitdem unter Wasser liegt. Die Anlage ist Teil des Guadalquivir-Flussgebiets und wurde gebaut, um die Wasserversorgung und Stromproduktion in der Region zu sichern.
Der Stausee ist nach dem Dorf Canales benannt, das unter Wasser verschwunden ist, als die Anlage 1988 fertiggestellt wurde. Die Ortschaften in der Nähe haben ihre täglichen Arbeiten und Gewohnheiten rund um die Wasserwirtschaft entwickelt, wobei Bewässerung und Wasserbeschaffung zentrale Rollen im Leben der Menschen spielen.
Der See ist mit dem Auto erreichbar und zeigt Schilder, die seine Geschichte und Funktionen erklären. Besucher können entlang der Ufer spazieren und die ruhige Umgebung genießen, während sie die natürliche Schönheit und die technischen Aspekte der Anlage beobachten.
Das ursprüngliche Dorf Canales verschwand vollständig unter Wasser, als 1988 die Prese fertiggestellt wurde. Dieses Opfer zeigt deutlich, wie die Modernisierung der Infrastruktur das Landgebild und die Gemeinschaften verändert hat, wobei der Namen des Stausees an die verschwundene Siedlung erinnert.
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