Cerro de la Encina, Bronzezeitliche archäologische Stätte in Monachil, Spanien.
Cerro de la Encina ist eine archaologische Statte der Bronzezeit auf einem steilen Hugel in der Nahe des Monachil-Flusses in Sudostspanien. Die Ausgrabungen haben eine befestigte Siedlung mit Steinmauern und Wehrtuerme freigelegt, die sich uber acht Hektar erstreckt.
Die Siedlung entstand in der zweiten Halfte des dritten Jahrtausends vor Christus und wurde dann bis ins erste Jahrhundert vor Christus bewohnt. Diese lange Besiedlungsdauer zeigt, wie die Menschen sich immer wieder an Umweltveranderungen anpassten.
Der Ort war über tausend Jahre lang besiedelt und die Funde zeigen, wie Menschen hier lebten und starben. Die Bestattungen mit Schmuck und Waffen erzählen von den Werten und sozialen Unterschieden dieser alten Gemeinschaft.
Der Zugang zur Statte erfolgt uber einen Wanderweg von Monachil aus, der durch eine bergige Landschaft fuhrt. Besucher sollten geeignetes Schuhwerk mitbringen und Zeit einplanen, um die steile Topographie bequem zu erkunden.
Tierknochen deuten darauf hin, dass Pferde das haufigste Haustier waren, gefolgt von Rindern, Ziegen und Schafen. Diese Zusammensetzung unterschied sich von anderen Siedlungen in der Region und verrat viel uber die Lebensweise hier.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.