Monegros Desert, Wüstenregion in Aragonien, Spanien
Die Monegros-Wüste ist ein Halbwüsten-Gebiet in Aragonien, das sich über Zaragoza und Huesca erstreckt und durch steile Hügel, trockene Flusstäler und kahle Felsformationen gekennzeichnet ist. Die Landschaft besteht aus herbem Buschwerk, nackten Lehmhängen und ausgewaschenen Schluchten, die der Region ihr charakteristisches hartes Aussehen verleihen.
Das Gebiet wurde 1992 zum Schutzgebiet erklärt, da es eine hohe Konzentration seltener Tier- und Pflanzenarten beherbergt, die nirgendwo sonst vorkommen. Diese Einstufung erkannte die Bedeutung an, diesen besonderen Lebensraum für zukünftige Generationen zu erhalten.
Die Bevölkerung hat hier eine lange Tradition der Viehzucht und des Ackerbaus entwickelt, die bis heute mit kleinen Farmen und Gehöften sichtbar ist. Man sieht überall auf den Weiden Schafe und Ziegen, die an die trockene Landschaft angepasst sind.
Die beste Zeit zum Besuch ist im Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen milder sind und die Erkundung angenehmer wird. Es gibt markierte Wanderwege und Aussichtspunkte, die leicht vom Auto aus zu erreichen sind, sowie kleine Dörfer in der Nähe mit grundlegenden Diensten.
Die Landschaft beherbergt eine überraschend hohe Vielfalt an Wildtieren, darunter seltene Raubvögel wie den Rötelfalken, der in natürlichen Höhlen nistet. Diese Vogelart ist in den meisten Wüstengebieten Europas verschwunden und macht diesen Ort für Naturbeobachter besonders interessant.
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