Irun, Verwaltungsgemeinde in der Region Bidasoaldea, Gipuzkoa, Spanien
Irun ist eine Gemeinde in der Region Bidasoaldea in Gipuzkoa, die sich am Ufer des Bidasoa bis zur französischen Grenze erstreckt. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Stadtteile entlang des Flusses und reicht von der Küste im Norden bis zu den ersten Hügeln im Süden.
Auf dem Gemeindegebiet befand sich die römische Siedlung Oiasso, deren Hafen und Handelswege später die Entwicklung des Ortes prägten. Die Gemeinde erhielt am 28. Februar 1776 ihre offizielle Anerkennung innerhalb der baskischen Verwaltungsstruktur.
Der Name leitet sich vom baskischen Wort für drei Wasser ab, weil hier mehrere Flüsse zusammentreffen. An der Grenze zwischen zwei Staaten spricht man im Alltag sowohl Spanisch als auch Baskisch, manchmal hört man Französisch aus den nahen Gemeinden jenseits des Flusses.
Die Verwaltung hat ihren Sitz an der San Juan Arria Plaza 1 und bietet allgemeine Auskünfte über das Gemeindegebiet. Wer von Frankreich kommt oder dorthin reist, findet hier Übergänge sowohl für den Straßenverkehr als auch für Züge.
Im Bahnhof verlaufen Gleise mit zwei verschiedenen Spurweiten nebeneinander, weil das spanische und das französische Eisenbahnnetz unterschiedliche technische Standards verwenden. Manche Züge müssen hier die Achsen wechseln oder auf ein anderes Gleis umsteigen.
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