Kathedrale von Santiago de Compostela, Katholische Kathedrale in Santiago de Compostela, Spanien
Die Kathedrale des heiligen Apostels Jakobus ist eine katholische Kirche in Santiago de Compostela in Spanien, die aus grauem Stein mit romanischen und barocken Elementen erbaut wurde. Ihr Grundriss folgt einem lateinischen Kreuz mit drei Schiffen, die sich über eine Länge von 100 Metern und eine Breite von 70 Metern erstrecken.
Der Bau begann 1075 unter König Alfonso VI., als Bischof Diego Peláez das Projekt über den Resten älterer Kirchen leitete. Spätere Bauphasen brachten im 18. Jahrhundert die barocke Fassade und weitere Umgestaltungen, die das romanische Innere umgaben.
Der Name Santiago verbindet sich mit dem Apostel Jakobus, dessen angenommenes Grab seit Jahrhunderten Pilger aus ganz Europa anzieht. Die meisten Besucher berühren heute die Mittelsäule des Portikus und nehmen an den täglichen Gottesdiensten teil, die den Raum mit Gebet und Gesang erfüllen.
Die Kirche öffnet täglich ihre Türen für Gottesdienste, Pilgerbesuche und Beichten, wobei barrierefreie Eingänge für Rollstuhlfahrer zur Verfügung stehen. Der Haupteingang an der Praza do Obradoiro ist oft belebt, während Seiteneingänge ruhigere Zugänge bieten.
Das Botafumeiro, ein großes Metallweihrauchfass, schwingt bei besonderen Zeremonien quer durch das Querschiff und erreicht dabei Höhen nahe der Decke. Acht Männer ziehen an Seilen, um es in Bewegung zu setzen, wobei der Weihrauch den gesamten Raum durchzieht.
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