Santiago de Compostela, Pilgerort in Galicien, Spanien
Santiago de Compostela ist eine Stadt in der Provinz A Coruña in Galicien, die den westlichen Endpunkt des Jakobswegs markiert und zum Weltkulturerbe zählt. Die Altstadt besteht aus Kopfsteinpflasterstraßen, die sich um die zentrale Kathedrale winden, umgeben von Arkadengängen und Granitfassaden mit Balkonen und Fenstern.
Die Entdeckung von Gebeinen im 9. Jahrhundert, die dem Apostel Jakobus zugeschrieben wurden, führte zur Gründung dieser Siedlung. Im Mittelalter entwickelte sie sich zu einem der wichtigsten christlichen Wallfahrtsziele neben Rom und Jerusalem.
Pilger aus der ganzen Welt enden ihre Reise auf dem Platz vor der Kathedrale, wo sie sich umarmen, singen und ihre Ankunft feiern. In den engen Gassen der Altstadt hört man Dudelsackmusik, während Einheimische in den Steingebäuden leben und arbeiten.
Am besten erkundet man das Zentrum zu Fuß, da die meisten Sehenswürdigkeiten in der kompakten Altstadt fußläufig erreichbar sind. Der Bahnhof liegt etwa 15 Minuten südlich der Kathedrale und ist über eine leicht ansteigende Straße mit dem historischen Viertel verbunden.
Unter den Pflastersteinen der Rúa do Franco und benachbarter Straßen befinden sich mittelalterliche Gräber, da diese Gegend einst außerhalb der Stadtmauern lag. An regnerischen Tagen färbt sich das Granitpflaster fast schwarz und spiegelt das Licht der Straßenlaternen.
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