Monastery of San Francisco do Val de Deus, Franziskanerkloster in Santiago de Compostela, Spanien
Das Kloster San Francisco do Val de Deus ist ein franziskanisches Heiligtum in Santiago de Compostela mit einem lateinischen Grundriss, drei Schiffen und einer bemerkenswerten Sammlung von fünfzehn Altarbildern. Die innere Einrichtung zeigt handwerkliche Details aus verschiedenen Perioden der Gebaudegeschichte.
Das Kloster wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet und wuchs als wichtiger Ort des Glaubens und der Gemeinschaft heran. Seine Bedeutung wuchs besonders, als der Habsburger Karl V. die Cortes dort 1520 abhielt, was dem Gebäude politische Relevanz verlieh.
Das Kloster spielt eine wichtige Rolle für Pilger auf dem Jakobsweg, da es entlang dieser historischen Route liegt. Besucher können hier die spirituelle Verbindung zur Wallfahrtstradition nachempfinden, die seit Jahrhunderten Menschen in diese Stadt bringt.
Der Ort ist ein aktiver Gebetsort, wo täglich Messen gelesen werden, daher sollten Besucher respektvolle Kleidung tragen. Der Komplex ist relativ leicht zu finden und bietet Besuchern die Möglichkeit, die religiösen Räume während bestimmter Öffnungszeiten zu erkunden.
Das Kloster bewahrt fünf ursprüngliche Spitzbögen in seinem Kreuzgang, die noch aus der Zeit vor dem 13. Jahrhundert stammen. Diese seltenen Architekturmerkmale sind Zeugen der langlebigen Konstruktion und deuten auf eine noch ältere Ursprungsstruktur hin.
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