Torrevieja, Küstengemeinde in der Vega Baja, Spanien.
Die Gemeinde liegt in der Region Vega Baja del Segura und erstreckt sich zwischen dem Mittelmeer und zwei Salzlagunen entlang der Küste der Provinz Alicante. Die Siedlung bildet einen langgestreckten Küstenstreifen mit zahlreichen Badestränden und mehreren Wohngebieten, die ins Hinterland reichen.
Die Ansiedlung entstand 1803, als Karl IV. die Salzproduktionsanlagen hierher verlagerte und der Ort zur eigenständigen Gemeinde wurde. Über die folgenden Jahrzehnte entwickelte sich aus dem Bergarbeiterdorf ein Küstenort mit wachsender Bevölkerung.
Der Name stammt vom alten Torre de la Mata, einem Wachturm aus dem 13. Jahrhundert, der einst die Salzproduktion bewachte. Heute prägen salzhaltige Seen das Erscheinungsbild der Stadt, während die Uferpromenaden beliebte Treffpunkte für Einheimische und Besucher bleiben.
Die Küstenstraße N-332 führt durch die Gemeinde und verbindet sie mit benachbarten Orten entlang der Costa Blanca. Regelmäßige Busverbindungen verkehren zum Flughafen Alicante, der in etwa 40 Minuten erreichbar ist.
Die rosa gefärbte Laguna de Torrevieja liefert noch heute etwa ein Viertel der spanischen Salzproduktion durch traditionelle Erntemethoden. Das Museum für Meer und Salz zeigt Exponate zur maritimen Tradition und den Gewinnungsmethoden, die über Generationen hinweg die örtliche Identität prägten.
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