Provinz Alicante, Mediterrane Provinz im Osten Spaniens
Die Provinz Alicante ist eine Verwaltungseinheit im Osten Spaniens innerhalb der Valencianischen Gemeinschaft und erstreckt sich über bergige Gebiete im Norden bis zur Mittelmeerküste im Süden. Das Territorium umfasst kleinere Dörfer auf Anhöhen, landwirtschaftliche Täler im Landesinneren sowie Badeorte entlang der Küstenlinie.
Muslimische Herrscher kontrollierten dieses Gebiet mehrere Jahrhunderte lang, bis christliche Armeen es im 13. Jahrhundert nach und nach eroberten. Die endgültige Eingliederung in das Königreich Valencia erfolgte im Jahr 1247 und markierte den Beginn einer neuen politischen Ordnung.
Der Name Alicante stammt von der maurischen Bezeichnung Al-Laqant ab und spiegelt die jahrhundertelange islamische Vergangenheit der Region wider. An vielen Küstenorten sind heute noch die traditionellen weißen Häuser mit flachen Dächern zu sehen, während die Berggemeinden im Hinterland ihre mittelalterlichen Gassen und Steinbauten bewahrt haben.
Reisende erreichen das Gebiet über Autobahnen aus Valencia im Norden und Murcia im Süden sowie über den internationalen Flughafen Alicante-Elche. Hochgeschwindigkeitszüge verbinden größere Städte innerhalb der Provinz mit Madrid und Barcelona.
Elche und seine Umgebung gehören zu den wichtigsten Anbaugebieten für Granatäpfel in ganz Europa und liefern einen erheblichen Teil der spanischen Ernte. Die Früchte wachsen in den bewässerten Ebenen der Vega Baja, wo das warme Klima und die fruchtbaren Böden gute Bedingungen schaffen.
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