Montgó, Naturpark und Natura-2000-Schutzgebiet in Alicante, Spanien.
El Montgó ist ein Kalksteinmassiv zwischen Dénia und Jávea, das sich etwa 753 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und steile Klippen sowie Täler mit mediterraner Vegetation prägt. Das Gebiet ist durch vertikale Felswände, Schluchten und eine Vielfalt an Pflanzenbeständen charakterisiert, die sich je nach Höhenlage und Bodentyp unterscheiden.
Das Massiv war seit der Vorgeschichte besiedelt, wie Höhlenfunde und Steinwerkzeuge belegen, die an mehreren Orten ausgegraben wurden. Diese archäologischen Entdeckungen zeigen, dass Menschen diese Berglandschaft über Tausende von Jahren hinweg genutzt haben.
Auf den Hängen des Massivs sieht man noch alte Trockenmauern und Terrassen, die Generationen von Bauern angelegt haben. Diese Landschaften zeigen, wie Menschen seit langem mit dem kargen Boden umgehen und Oliven sowie andere Pflanzen anbauen.
Die Besucher finden an den Haupteingängen Parkplätze und Informationszentren mit Karten für die Orientierung im Gelände. Mit geeignetem Schuhwerk und ausreichend Wasser lässt sich das Gelände selbständig erkunden, wobei die markierten Wege die Navigation erleichtern.
Das Gebiet ist die Heimat von über 650 Pflanzenarten, von denen etwa 80 nur in dieser Region vorkommen und nirgendwo sonst in Spanien zu finden sind. Diese botanische Vielfalt entsteht durch spezielle Bedingungen wie Kalkgestein, unterschiedliche Höhenlagen und Meernähe.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.