Castle of Guadalest, Mittelalterliche Festung in Guadalest, Spanien
Die Burg von Guadalest, auch Castell de l'Alcazaiba oder Sant Josep genannt, ist neben dem Castell del Rei eine der beiden Befestigungen innerhalb der Stadtmauer von Guadalest. Sie steht auf einem Felsen über dem Tal und dem Stausee von Guadalest; erhalten sind nur einige Türme und Mauerreste. Auf dem Foto steht ein kleines weißes Kapellengebäude mit Pyramidendach und Kreuz auf einer hohen, zerklüfteten Kalksteinklippe, mit Bogenöffnungen und einer niedrigen weißen Bogenmauer am Fuß.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert von Muslimen erbaut und erlitt Schäden durch ein Erdbeben 1644 sowie während des Spanischen Erbfolgekriegs 1708. Diese Ereignisse prägten die heutige Form des Bauwerks.
Der Name des Kastells, Alcazaiba, stammt vom arabischen al-qasaba, das einen befestigten Bezirk bezeichnet; es heißt auch Castell de Sant Josep. Die Anlage liegt innerhalb der ummauerten Anlage von Guadalest neben dem Castell del Rei, und der Zugang führt durch einen in den Fels gehauenen Tunnel. Vom Felsen blickt man auf den Stausee und das Tal von Guadalest hinab.
Die Burgreste stehen auf einem Kalksteinfelsen über dem Stausee und sind zu Fuß durch den ummauerten Bezirk von El Castell de Guadalest erreichbar; der Anstieg ist steil und der Weg uneben. Erhalten sind nur einige Türme und Mauerabschnitte, ein Inneres gibt es daher nicht zu besichtigen. Der weiße Bau auf der Kuppe ist von außen zu sehen.
Die Burg von l'Alcazaiba, auch Burg Sant Josep genannt, ist neben der Königsburg eine der beiden Befestigungen innerhalb der Stadtmauer von Guadalest. Von ihr sind heute nur noch einige Türme und Mauerreste erhalten, nach den Erdbeben von 1644 und 1748 und einer teilweisen Sprengung im Jahr 1708 während des Spanischen Erbfolgekriegs.
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