El Castell de Guadalest, Bergfestungsdorf in Marina Baixa, Spanien
Guadalest ist ein Dorf mit weißen Steinhäusern, das auf einem Granitgebirgsgipfel etwa 571 Meter hoch thront und auf einen Stausee blickt. Die Häuser sitzen eng beieinander und nutzen den Felsen als natürliche Wände, wobei sich die enge Bebauung organisch dem steilen Gelände anpasst.
Das ursprüngliche Kastell wurde von Mauren im Jahr 715 gegründet und kontrollierte den gesamten Marinatal-Durchgang. Nach der christlichen Rückeroberung in der Zeit der Reconquista wurde die Befestigung erweitert und diente weiterhin als wichtiger Verteidigungspunkt für die Region.
Das Dorf ist durch das Tor San José geprägt, einen Tunnel, der direkt in den Fels geschlagen wurde und die einzige Verbindung zur mittelalterlichen Altstadt darstellt. Dieses enge Durchgangstor prägt bis heute das tägliche Leben und schafft eine natürliche Grenze zwischen dem modernen und dem historischen Teil.
Das Dorf kann zu Fuß erkundet werden, auch wenn der Aufstieg steil ist und festes Schuhwerk erforderlich ist. Mehrere Museen im Inneren bieten Abwechslung, und es gibt in der Nähe Parkplätze sowie Cafés für Erfrischungen.
Ein Museum im Dorf beherbergt eine Sammlung von über 20.000 Salzschüttler und Pfefferschüttlern aus verschiedenen Ländern. Diese ungewöhnliche Ansammlung wurde über mehrere Jahrzehnte zusammengetragen und zeigt, wie dieses alltägliche Tischzubehör in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Formen und Stile hat.
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