Malpica de Bergantiños, Gemeinde in Spanien
Malpica de Bergantiños ist eine kleine Hafenstadt an der galicischen Küste in der Provinz A Coruña, wo farbige Häuser eng an eng in engen Gassen zusammengepfercht sind. Der Ort erstreckt sich um einen lebendigen Hafen, von dem aus Fischer täglich ausfallen, und bietet auch Strände, Leuchttürme, alte Mühlen und steile Klippen.
Der Ort war im 17. Jahrhundert ein wichtiger Hafen für die Walfangflotten aus dem Baskenland, die in die Gewässer des Atlantiks hinausfuhren. Obwohl diese Aktivität längst vorbei ist, zeigen die alten Gebäude und die noch heute aktive Fischereiindustrie, wie Geschichte und Gegenwart in diesem Dorf miteinander verflochten sind.
Der Name Malpica stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "schlechter Ort" oder "schwierige Gegend", was auf die raue Küste hinweist. Das Dorf lebt auch heute noch von seinen maritimen Traditionen, und die bunten Häuser säumen enge Gassen, während Fischer täglich ihre Boote nutzen und die Fischerei das Herzstück der Gemeinschaft bleibt.
Das Dorf ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die engen Gassen und Treppen für Autos ungeeignet sind und der Hafen das Zentrum bildet. Die meisten Attraktionen wie Strände, Aussichtspunkte und das Leuchtfeuer von Punta Nariga sind leicht zugänglich, und es gibt ausreichend Bars und Restaurants entlang der Ufergegend.
Der Casa do Pescador, ein Gebäude von 1956, wurde mit Wandmalereien des bekannten Künstlers Urbano Lugrís verziert, der Szenen aus dem Meer und der Fischerei darstellte. Der Ort funktioniert heute als Museum und Gemeinschaftstreffpunkt, wo Besucher Kunstwerke sehen und lokale Speisen genießen können, während sie die maritime Geschichte bewahren.
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