Provinz Almería, Provinz im Südosten Spaniens
Die Provinz Almería ist ein Verwaltungsgebiet im Südosten Spaniens und erstreckt sich von den Bergen der Sierra Nevada bis zur Mittelmeerküste in Andalusien. Die Landschaft wechselt zwischen trockenen Hügeln, Küstenstreifen und intensiv bewirtschafteten Anbauflächen unter Gewächshäusern.
Während der islamischen Herrschaft ab 711 wuchs die Region zu einem wichtigen Handelszentrum für Seide und maritime Güter, bis die christlichen Könige sie 1489 eroberten. Nach dieser Zeit ging die Bedeutung als Handelsplatz zurück, bis im 20. Jahrhundert die intensive Landwirtschaft begann.
In den wüstenartigen Gebieten nördlich der Küste stehen noch heute Kulissenbauten aus Westernfilmen, die Besucher betreten und fotografieren können. Die Filmsets ziehen Touristen an, die sich für das Kino der 1960er und 1970er Jahre interessieren.
Die Küstenstädte bieten Hotels und Restaurants, während die Berge im Landesinneren weniger Infrastruktur haben und sich besser für Reisende mit eigenem Fahrzeug eignen. Im Sommer können die Temperaturen sehr hoch sein, daher ist Frühling oder Herbst für Ausflüge angenehmer.
Das Observatorium Calar Alto liegt in den Bergen und nutzt das besonders trockene Klima mit wenig Bewölkung für astronomische Beobachtungen. Forscher aus Deutschland und Spanien arbeiten dort gemeinsam an verschiedenen Projekten zur Erforschung des Weltraums.
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