Bank von Spanien, Zentralbank an der Calle de Alcalá und Paseo del Prado, Madrid, Spanien
Das Haus ist die Zentralbank Spaniens mit Sitz an der Kreuzung zweier großer Verkehrsadern im Herzen von Madrid. Das Gebäude bietet Raum für Verwaltungsbüros, Sitzungssäle und technische Einrichtungen, die für die Überwachung des Finanzsektors erforderlich sind.
Karl III. gründete die Einrichtung im Jahr 1782 unter dem Namen Banco Nacional de San Carlos, um die königlichen Finanzen zu modernisieren. Der heutige Hauptsitz entstand 1884 und ersetzte frühere provisorische Standorte.
Die Goldreserven des Hauses werden an drei verschiedenen Orten verwahrt, darunter Madrid selbst und zwei weitere internationale Standorte. Besucher können diesen Teil der nationalen Sicherheitsinfrastruktur nicht betreten, doch die Bedeutung der Institution bleibt für Finanzfachleute aus ganz Europa sichtbar.
Das Gebäude liegt im Zentrum Madrids nahe mehreren großen Museen und ist leicht zu Fuß vom Retiro-Park aus zu erreichen. Der Zugang zum Inneren ist nicht möglich, da es sich um eine aktive Verwaltungseinrichtung handelt.
Die Fassade zeigt skulpturale Allegorien des Handels, der Landwirtschaft und der Industrie, die im späten 19. Jahrhundert beliebte Motive darstellten. Diese Figuren erinnern an eine Zeit, als öffentliche Gebäude bewusst als Symbole nationaler Stärke gestaltet wurden.
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