Motilla del Palancar, Gemeinde in Spanien
Motilla del Palancar ist eine kleine Stadt in der Provinz Cuenca in Spanien und liegt in der Nähe des Stausees von Alarcón. Das Ortsbild wird geprägt von weiß getünchten Häusern, engen Gassen und historischen Gebäuden wie der Kirche San Gil Abad und dem Rathaus.
Die Stadt erhielt ihre Bedeutung als Villa mit eigenem Gerichtsrecht, ein Privileg das König Ferdinand mit der Errichtung des Rollo im Jahr 1477 bestätigte. Die Kirche San Gil Abad entstand zwischen 1525 und 1689, während die Ermita de la Inmaculada im 16. Jahrhundert erbaut und nach einem Brand 1904 später restauriert wurde.
Die Hauptstraße Avenida del Riato war nach dem gleichnamigen Fluss benannt, weil dort einst Wasser abfloss. Der Platz wird heute von Einwohnern regelmäßig zum Spazieren und für Treffen genutzt, und während des Jahres finden dort Märkte und Veranstaltungen statt.
Das Zentrum der Stadt lässt sich leicht zu Fuß erkunden, mit gepflasterten Wegen und Grünanlagen wie dem Park El Carrascal zum Ausruhen. Der Ort liegt etwa 66 Kilometer südlich von Cuenca Stadt und ist über die Hauptstraße A-3 leicht zu erreichen.
Das Pozo de Arriba war ein wichtiger Brunnen, der seit vor 1455 Wasser lieferte und wo sich junge Menschen zum Plaudern trafen, bevor er 1971 zerstört wurde. Eine Nachbildung an den Ortsträngen erinnert heute an die Bedeutung dieser Wasserquelle für die tägliche Gemeinschaft über Jahrhunderte hinweg.
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