Talsperre Alarcón, Gewichtsstaumauer in Alarcón, Spanien.
Der Damm von Alarcón ist eine Betongravitationskonstruktion, die sich über 317 Meter über den Fluss Júcar erstreckt und eine Höhe von etwa 67 Metern erreicht. Hinter der Anlage entsteht ein großes Stausee, dessen Wasser für Bewässerung und Stromproduktion genutzt wird.
Der Bau der Anlage begann 1941 und wurde 1952 fertiggestellt, mit offizieller Einweihung drei Jahre später während Spaniens Ausbau der Industrie. Das Projekt entstanden aus dem Bedarf nach Wasserkontrolle und Energieerzeugung in der Region.
Das Stausee-Gebiet hat für die umgebende Landwirtschaft zentrale Bedeutung und prägt das Leben der Menschen vor Ort nachhaltig. Die Wasserressource ermöglicht Bewässerung über weite Landstriche und ist tief in der regionalen Identität verankert.
Besucher können das Bauwerk von mehreren Aussichtspunkten aus betrachten, die kostenlos zugänglich sind und gute Blicke auf die Struktur bieten. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist außerhalb der Mittagshitze, wenn es angenehmer ist, die Umgebung zu erkunden.
Das Projekt wurde durch Investitionen von lokalen Bauernorganisationen finanziert, was es zu einem seltenen Beispiel gemeinschaftlich getragener Infrastruktur macht. Diese Besonderheit zeigt, wie direkt die Landwirte an Wasserprojekten beteiligt waren.
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