Alarcón Reservoir, reservoir in Spain
Der Stausee Alarcón ist ein großes Wasserreservoir im Südosten der spanischen Region Kastilien-La Mancha, unweit des gleichnamigen historischen Dorfes. Er erstreckt sich durch eine offene Hügellandschaft und wird vom Fluss Júcar gespeist, der durch das Gebiet fließt.
Der Stausee entstand in den 1950er Jahren durch den Bau eines Staudamms am Fluss Júcar, um Wasser für die Landwirtschaft und zur Kontrolle von Überschwemmungen zu speichern. Mit der Zeit wurde das Gebiet auch für Freizeit- und Wassersportaktivitäten erschlossen.
Der Stausee ist bei Einheimischen als Ort bekannt, an dem man an ruhigen Tagen spazieren gehen oder einfach das Wasser beobachten kann. Die Nähe zur mittelalterlichen Burg von Alarcón macht einen Besuch zu einem doppelten Erlebnis: Wasser und Geschichte in unmittelbarer Nähe.
Rund um das Wasser führen einfache Wege, die auch für Familien gut geeignet sind, aber in der wärmeren Jahreszeit sollte man ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitbringen. Wer im Sommer kommt, kann auch ein Freibad in der Nähe nutzen, das in diesem Zeitraum geöffnet ist.
Das Wasser des Stausees umgibt das Dorf Alarcón fast vollständig, sodass das Dorf auf einer Halbinsel liegt, die nur durch eine schmale Landbrücke zugänglich ist. Diese Lage machte Alarcón im Mittelalter zu einer natürlichen Festung, lange bevor der Staudamm gebaut wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.