Cudillero, Fischereihafen in Cudillero, Spanien
Cudillero ist ein Fischerhafen an der Nordküste Asturiens, wo sich bunte Häuser in Halbkreisform um ein kleines Hafenbecken schmiegen und die steilen Hänge hinaufklettern. Die Gebäude sind eng nebeneinander gebaut, durchzogen von engen, verwundenen Gassen, die sich zwischen Wohn- und Handwerkshäusern hindurchschlängeln.
Das Dorf entstand als Siedlung rund um die Fischerei und den Hafen, wobei die Kapelle del Humilladero aus dem 13. Jahrhundert ein wichtiger Ort für Beter und Schutz suchende Menschen war. Die enge Bebauung und die farbigen Häuser entwickelten sich über Jahrhunderte, als Generationen von Fischern ihre Heimat auf den felsigen Ufern aufbauten.
Das Dorf ist eng mit dem Meer verbunden, und die Fischer spielen eine zentrale Rolle im täglichen Leben der Gemeinde. Ihre Boote und Netze prägen das Bild des Hafens und erinnern daran, dass das Meer seit Jahrhunderten die Existenz der Menschen hier bestimmt.
Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden, denn die Gassen sind eng und nicht für Fahrzeuge ausgelegt. Die besten Aussichten auf den Hafen erreicht man von den höheren Ebenen des Dorfes oder vom Wasser aus.
Die Häuser verdanken ihre leuchtenden Farben Überresten von Bootslack, den Fischer und Bewohner über Generationen hinweg auf ihre Wände strichen. Diese praktische Lösung aus alter Zeit hat dem Dorf sein charakteristisches und lebendiges Aussehen gegeben.
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