Casares, Weißes Bergdorf an der Costa del Sol, Spanien
Casares ist ein Dorf mit weißen Häusern, das sich an einem steilen Hang windet und von unten wie eine Pyramide wirkt, oben gekrönt von einer mittelalterlichen Burg. Die Häuser drängen sich eng aneinander und bilden ein dichtes Labyrinth aus engen Gassen.
Der Ort entstand in römischer Zeit, als Julius Caesar die Gegend wegen ihrer heilenden Mineralquellen besiedelt ließ. Im Mittelalter bauten die Mauren eine Festung, die später unter christliche Kontrolle kam.
Der Ort war die Heimat von Blas Infante, einer wichtigen Persönlichkeit der andalusischen Bewegung. Sein Andenken prägt bis heute das Selbstverständnis der Gemeinde.
Das Dorf ist per Bus erreichbar, das Netz verbindet es mit Küstenstädten wie Estepona und Marbella. Die engen Straßen verlangen gutes Schuhwerk und etwas Ausdauer beim Spaziergang bergauf.
Viele Hausbesitzer lassen ihre Türen tagsüber offen stehen, sodass Besucher Einblicke in die alltäglichen Szenen des Dorflebens erhalten, während sie durch die Straßen gehen. Dieses offene Verhalten macht das Dorf besonders durchlässig und einladend.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.