Simancas, Gemeinde in Spanien
Simancas ist eine kleine Stadt in der Provinz Valladolid, die auf einem sanften Hügel über den Flusstälern der Pisuerga erbaut wurde. Die engen, steinernen Straßen winden sich durch historische Gebäude aus verschiedenen Epochen, angeführt vom beeindruckenden Schloss aus dem 15. Jahrhundert, das heute das Allgemeine Archiv beherbergt, sowie von der Kirche El Salvador mit ihrer gotischen Architektur und Renaissance-Einflüssen.
Simancas stammt aus römischen Zeiten als Stadt namens Septimancas ab. Im 15. Jahrhundert ließ ein Adliger ein Schloss errichten, das 1540 von König Karl I. in ein Archiv für wichtige kastilische Dokumente umgewandelt wurde und die Stadt zu einem bedeutenden historischen Zentrum machte.
Der Ortsname Simancas stammt vom römischen Namen Septimancas ab und erinnert an die antiken Wurzeln des Ortes. Die Traditionen des Ortes zeigen sich in den lokalen Festen wie der Jura der Doncellas im Mai, wo junge Frauen auf den Dorfplätzen Gelübde ablegen, während die Gemeinschaft mit Getränken und Musik feiert.
Das Schloss ist mit geführten Touren von Montag bis Freitag morgens zugänglich, während das Archiv täglich von 10 Uhr bis 21 Uhr offen ist. Die Stadt liegt etwa 12 Kilometer von Valladolid entfernt und ist leicht per Auto oder Bus erreichbar, wodurch sie sich ideal für einen Tagesausflug eignet.
Eine 17-bogige Steinbrücke aus dem Mittelalter überquert die Pisuerga und ist Teil der Pilgerroute des Camino de Santiago. Die Brücke ist eine der letzten Flussüberquerungen vor der Mündung in den Duero und beeindruckt durch ihre solide, zeitlose Konstruktion.
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