Kloster Meira, Zisterzienserkloster in Meira, Spanien.
Das Monasterio de Santa María de Meira ist ein Zisterzienserkloster in Nordwestspanien mit einer Kirche, die sich nach strengen Ordensrichtlinien strukturiert. Das Gebäude zeigt drei Schiffe, gewölbte Tonnendecken und einen lateinischen Kreuzgrundriss, wobei nur noch Teile der ursprünglichen Anlage erhalten sind.
Das Kloster wurde 1143 gegründet, als zwölf Mönche und ein Abt aus der Abtei Clairvaux von König Alfonso VII. hierher geschickt wurden. Diese Gründung markierte eine Welle von Zisterzienserexpansion in der Region während des Mittelalters.
Der Hauptaltar zeigt ein Retabel aus dem 18. Jahrhundert mit optischen Täuschungseffekten, die den Eindruck eines Umgangs innerhalb der Kirche erwecken. Diese künstlerische Gestaltung gibt dem Innenraum eine größere Tiefenwirkung als tatsächlich vorhanden ist.
Besucher können das Kloster durch Führungen erreichen, die über das Tourismusbüro organisiert werden. Es ist ratsam, sich vorher anzumelden und bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege innerhalb und um die Ruinen uneben sind.
Die Taufkapelle liegt ungewöhnlich weit vom Hauptaltar entfernt, was auf alte Tauchrituale hindeutet, die möglicherweise vor dem Bau des Klosters in dieser Gegend stattfanden. Diese Anordnung zeigt, dass die Mönche bei der Gestaltung des Ortes auf ältere lokale Bräuche Rücksicht nehmen mussten.
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