Costa de Almería, Mittelmeerküstenregion in der Provinz Almería, Spanien
Die Costa de Almería ist eine Küstenregion im Südosten Spaniens, die sich über knapp 100 Kilometer erstreckt und Sandstrände mit felsigen Buchten abwechselt. Das Gebiet wird geprägt durch flache Küstenabschnitte, Steilküsten und kleine Siedlungen, die zwischen Wasser und Bergen liegen.
Die Region war während des Mittelalters ein wichtiges Zentrum unter muslimischer Herrschaft, wie die Alcazaba-Festung aus dem 10. Jahrhundert bezeugt. Später wurde die Küste von Piraten heimgesucht, was zur Errichtung von Wachtürmen führte, die noch heute das Landschaftsbild prägen.
Die lokalen Hafenstädte wie Roquetas del Mar sind noch heute Zentren der Fischerei, wo man die tägliche Arbeit der Fischer und die Vielfalt des Meeres hautnah erleben kann. Diese traditionsreiche Wirtschaft prägt das Leben an der Küste und die Rhythmen des täglichen Handelns.
Das Gebiet genießt über 300 Tage Sonnenschein pro Jahr und ist von Mai bis September am warmsten. Die beste Zeit zum Besuch ist das Frühjahr oder der Herbst, wenn es angenehm warm ist, aber nicht übermäßig heiß.
Das Tabernas-Wüstengebiet südlich der Küste wurde als Filmkulisse genutzt, weil seine Landschaft dem amerikanischen Westen ähnelt. Viele bekannte Wildwest-Filme wurden dort gedreht, was dem Ort eine unerwartete filmische Geschichte verlieh.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.