Comillas, Historische Küstengemeinde in Kantabrien, Spanien.
Diese Gemeinde liegt an der Nordküste Kantabriens und verbindet sandige Strände mit steilen Klippen und einer kleinen Lagune. Die Ortschaft selbst breitet sich über mehrere Hügel aus, wobei das historische Zentrum etwas erhöht über der Küste thront.
Die Siedlung entwickelte sich aus einem mittelalterlichen Fischerhafen, der im 13. Jahrhundert unter königlichem Schutz stand. Ende des 19. Jahrhunderts verwandelte sie ein wohlhabender Industrieller in einen Sommeraufenthalt für Adel und Großbürger.
Der Name der Siedlung geht auf das römische Wort für Kreuzweg zurück und erinnert an die Handelsrouten der Antike. Einige Besucher bemerken die auffälligen Wappen an den Fassaden der älteren Gebäude, die von den regionalen Adelsfamilien zeugen.
Die Küstenlage bedeutet wechselhaftes Wetter mit häufigem Wind, weshalb warme Kleidung auch im Sommer empfehlenswert ist. Wer die Strände aufsucht, sollte die Gezeiten beachten, da manche Abschnitte bei Flut schmaler werden.
Die öffentliche Beleuchtung wurde hier bereits 1880 eingeführt, Jahre bevor größere spanische Städte folgten. Diese Neuerung machte aus dem Ort ein Symbol der technischen Moderne und zog zahlreiche Neugierige an.
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