Punta de Tarifa, Kap und Landspitze am südlichsten Punkt des kontinentalen Europas, Spanien.
Punta de Tarifa ist eine Landzunge am südlichsten Punkt Kontinentaleuropas, wo sich das Mittelmeer und der Atlantische Ozean treffen. Diese natürliche Grenze liegt nur 14 Kilometer von Marokko entfernt und wird von einem Leuchtturm geprägt.
Die Landzunge gewann 1292 unter Sancho IV. von Kastilien strategische Bedeutung, als er sie als Marinestützpunkt gegen nordafrikanische Bewegungen über die Meerenge sicherte. Diese frühe Kontrolle machte den Ort zu einem wichtigen Punkt in der Verteidigung der Iberischen Halbinsel.
Der Leuchtturm auf der Isla de las Palomas markiert einen wichtigen Orientierungspunkt für Schiffe, die die Straße von Gibraltar durchfahren. Besucher können von hier aus beobachten, wie der Schiffsverkehr zwischen zwei Kontinenten ständig vorbeifährt.
Der Ort ist von der Stadt Tarifa aus leicht zu erreichen und bietet gute Aussichtspunkte auf beide Meere. Besucher sollten auf starke Winde vorbereitet sein, die in dieser Region häufig auftreten, besonders an offenen Bereichen.
Die umliegenden Gewässer waren Schauplatz von Wettbewerben um die Hales Trophy, die die schnellsten Passagierschiffe zwischen Europa und New York ehrte. Diese historischen Rekorde zeigen die Bedeutung dieser Route für die schnelle Transatlantik-Schifffahrt.
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