Ermita de la Luz, Heiligtum und Eremitage in Tarifa, Spanien
Das Heiligtum der Jungfrau des Lichts ist eine achteckige Kapelle auf einem Hügel außerhalb von Tarifa mit bemalten Holzverzierungen und religiösen Objekten. Das Gebäude beherbergt einen Altar, votive Gaben und andere liturgische Ausstattungen, die das Innere zu einem Ort der religiösen Verehrung machen.
König Alfons XI. ließ das Heiligtum nach der Schlacht von Salado 1340 errichten, nachdem Soldaten berichteten, dass sie während des Sieges ein Banner Jesu sahen. Die heutige Kapelle wurde später im 18. Jahrhundert mit einer oktogonalen Form neu erbaut und behielt die ursprüngliche religiöse Bedeutung des Ortes bei.
Das Heiligtum bewahrt eine der größten Sammlungen von Votivgaben in Andalusien mit Gemälden und Briefen von Gläubigen aus verschiedenen Generationen. Besucher können heute noch die persönlichen Dankesschreiben und religiösen Kunstwerke sehen, die den Ort zu einem Ort der stillen Verehrung machen.
Das Heiligtum ist das ganze Jahr über mit jahreszeitlich unterschiedlichen Öffnungszeiten zugänglich und bietet an Sonntagen regelmäßig Messen. Ein kleiner Kiosk in der Nähe bietet Erfrischungen und kleine Snacks für Besucher an.
Der Baumeister Pedro José Iglesias schuf die achteckige Kapelle im 18. Jahrhundert und integrierte dabei das ursprüngliche Steinkreuz des Humilladero. Dieses architektonische Merkmal verbindet die frühe mittelalterliche Tradition mit barocker Handwerkskunst auf besondere Weise.
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