Castillo de Ponferrada, Templerburg in Ponferrada, Spanien
Ponferrada Castle ist eine Festungsanlage in Nordspanien mit doppelten und dreifachen Wällen, mehreren Türmen und Kammern. Die Anlage umfasst einen großen unteren Hof und zeigt deutlich die Bauweise des Mittelalters mit steinernen Befestigungen.
König Alfonso IX. schenkte die Stadt 1211 den Templern, die dann die ersten Befestigungen errichteten, auf denen das heutige gotische Schloss aufgebaut wurde. Über Jahrhunderte behielt die Anlage ihre Bedeutung als Verteidigungspunkt in der Region.
Das Schloss zeigt sich heute als Ort, wo Besucher die Spuren der Templer und ihrer Rolle im Mittelalter erforschen können. Hier lassen sich mittelalterliche Handwerkstechniken und die Geschichte dieser Ordnung durch Ausstellungen unmittelbar nachvollziehen.
Bei einem Besuch sollte man ausreichend Zeit für die Erkundung der Befestigungen und der verschiedenen Bereiche einplanen, da die Anlage relativ groß ist. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da man viel über Treppen und unebenes Gelände gehen wird.
Die Festung sitzt an der Kreuzung von vier antiken römischen Straßen, was ihr strategische Bedeutung über viele Epochen hinweg gab. Diese Lage machte sie zum idealen Schutzpunkt für Pilger, die auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela die Region durchquerten.
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