Ponferrada, Mittelalterliche Stadt in der Provinz León, Spanien
Ponferrada ist eine Gemeinde am Zusammenfluss der Flüsse Sil und Boeza in der Provinz León. Die Burg der Tempelritter erhebt sich auf einem Hügel über der Altstadt, umgeben von Weinbergen und gewundenen Straßen, die zum Hauptplatz führen.
Die Siedlung entstand im Mittelalter an einem Pilgerweg, den Mönche durch eine eiserne Brücke über den Fluss erleichterten. König Ferdinand II. übertrug 1178 das Gebiet den Tempelrittern, die hier einen Stützpunkt zur Sicherung der Durchreise nach Santiago errichteten.
Die Basilika von La Encina steht auf einem früheren Tempelstandort und beherbergt die Schutzpatronin der Stadt in einem vergoldeten Schrein. Pilger auf dem Jakobsweg machen oft hier Halt, bevor sie in die Berge weiterwandern.
Der Ort liegt an der Autobahn A-6 und verfügt über einen Bahnhof mit Verbindungen in größere spanische Städte. Die meisten Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich auf die Altstadt, die vom Schloss aus leicht zu Fuß erreichbar ist.
Das Nationale Energiemuseum bewahrt Maschinen und Dokumente aus der Kohlezeit, als Bergwerke die Region prägten. Viele alte Industriegebäude stehen noch rund um die Stadt und erinnern an jene Jahrzehnte.
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