Bárcena Reservoir, Stausee in Spanien
Der Stausee von Bárcena ist ein großes Wasserbecken hinter einer massiven Betonmauer, das sich über den Fluss Sil erstreckt. Das Wasser bildet eine glatte Fläche von etwa 166 Metern Länge und wird von grünen Hügeln und Wäldern umgeben, die sich bis zum Horizont erstrecken.
Der Stausee wurde zwischen Ende der 1950er und 1960 erbaut und sollte die Region mit Strom versorgen. Bei der Fertigstellung wurden zwei Dörfer, Bárcena del Río und Posada del Río, überflutet, wodurch die Bewohner umgesiedelt werden mussten.
Der Stausee war lange Zeit ein Ort der Begegnung für Angler und Wassersportler der Region. Heute sieht man regelmäßig Besucher, die am Ufer spazieren oder in den Sommermonaten zum Schwimmen kommen.
Das Ufer ist leicht zugänglich, und die Anfahrt von Ponferrada ist einfach. Parken ist in der Nähe problemlos möglich, und viele Familien und Naturliebhaber besuchen das Gebiet besonders in den wärmeren Monaten.
Bei niedrigem Wasserstand werden Überreste der überfluteten Dörfer sichtbar, darunter eine alte Brücke namens Congosto, die möglicherweise römischen Ursprungs ist. Eine schwarze Granitplakette am Eingang markiert die offizielle Eröffnung durch Generalissimus Franco im Jahr 1961.
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