Coria del Río, Gemeinde am Guadalquivir Fluss in der Provinz Sevilla, Spanien
Coria del Río ist eine Gemeinde an beiden Ufern des Guadalquivir in der Provinz Sevilla, mit der Hauptsiedlung am rechten Ufer und der Cornisa del Aljarafe als Kulisse. Das Dorf erstreckt sich über flaches Gelände entlang des Flusses und bietet Blicke auf die umliegende Landschaft.
Die Grabungsstätten am Cerro de San Juan zeigen kontinuierliche Besiedlung seit etwa 3000 v. Chr. mit Spuren aus Jungsteinzeit, Kupfersteinzeit und Bronzezeit. Diese archäologischen Schichten dokumentieren eine lange Besiedlungsgeschichte an diesem Ort.
Die Iglesia de Nuestra Señora de la Estrella prägt das Ortsbild mit ihrer Mudéjar-Gotik und zeigt Spuren verschiedener Restaurierungsphasen. Das Bauwerk erzählt durch seine Architektur von den handwerklichen Traditionen, die über Jahrhunderte hinweg in der Gemeinde gepflegt wurden.
Die Gemeinde ist über die Autobahn E-803 mit Sevilla verbunden, die der schnellste Weg für Besucher darstellt. Buslinien verkehren regelmäßig zwischen beiden Orten und bieten eine Alternative für diejenigen, die nicht mit dem Auto fahren mögen.
Etwa 650 Einwohner tragen den Familiennamen Japón, ein Erbe der japanischen Delegierten, die sich hier während einer diplomatischen Mission im Jahr 1613 niederließen. Dieser ungewöhnliche Familienname ist ein sichtbares Zeichen dieser fernen historischen Verbindung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.