Puerta de San Vicente, Triumphbogen nahe dem Parque del Oeste, Madrid, Spanien
Die Puerta de San Vicente ist ein neoklassisches Stadttor am westlichen Rand des Parque del Oeste in Madrid, mit einem großen zentralen Bogen und zwei kleineren seitlichen Öffnungen, die von dorischen Säulen aus grauem Granit und Kalkstein gerahmt werden. Das heutige Bauwerk steht auf dem ursprünglichen Standort an der Glorieta de San Vicente, nahe der Paseo de la Florida.
König Karl III. beauftragte den Architekten Francesco Sabatini 1775 mit dem Bau dieses Tores als repräsentativen westlichen Eingang zur Stadt. Das ursprüngliche Bauwerk wurde 1892 abgerissen, und erst 1994 entstand an gleicher Stelle eine originalgetreue Kopie aus modernen Materialien.
Das Tor markiert den früheren westlichen Eingang zur Stadt und war jahrhundertelang der Punkt, an dem Reisende aus dem Escorial oder aus Portugal Madrid betraten. Noch heute orientieren sich Spaziergänger aus dem Parque del Oeste an ihm als natürlichem Ankerpunkt zwischen Park und Stadtgefüge.
Das Tor ist zu Fuß leicht erreichbar, vor allem von der Metrostation Príncipe Pío aus, und der Zugang ist jederzeit kostenlos. Von der Seite des Parque del Oeste lässt sich die gesamte Fassade gut überblicken, ohne von Fahrzeugen gestört zu werden.
Als das ursprüngliche Tor 1892 abgerissen wurde, wurden Teile davon zu dekorativen Straßenlaternen umgebaut, die noch heute an der Glorieta de la Cibeles zu sehen sind. Nur wenige Besucher wissen, dass einige Elemente des Originals also nicht verloren gingen, sondern in ein anderes Stadtmöbel verwandelt wurden.
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