Teneguía, Vulkanberg in Cumbre Vieja, La Palma, Spanien
Teneguía ist ein Vulkan auf der südlichen Spitze von La Palma, der sich innerhalb des Gebirgszugs Cumbre Vieja bis auf 431 Meter über dem Meer erhebt. Der Krater zeigt schwarze und rötliche Aschefelder, umgeben von erkalteter Lava, die sich in gezackten Formen bis zur Küste erstreckt.
Der Ausbruch von 1971 dauerte 24 Tage und schuf neue Landformen, als Lava aus mehreren Öffnungen in Richtung Atlantik floss. Dieser Ausbruch war der letzte auf spanischem Boden bis zur Eruption von 2021 weiter nördlich auf der Insel.
Der Name stammt aus der Sprache der Guanchen, der Ureinwohner der Kanaren, und erinnert an die tiefe Verbindung der Insel mit ihren vulkanischen Wurzeln. Wanderer finden entlang der Hänge kleine Weinberge, deren Reben zwischen dunklen Lavabrocken wachsen und dem Wein einen salzigen, mineralischen Geschmack verleihen.
Wanderwege beginnen in der Nähe des Leuchtturms von Fuencaliente und führen bergauf durch offene Felder aus erkalteter Lava. Festes Schuhwerk ist notwendig, da der Boden uneben und scharfkantig ist, und bei starkem Wind kann das Gelände exponiert sein.
Das Innere des Kraters zeigt Fumarolen, aus denen noch immer warme Luft aufsteigt und den Schwefelgeruch trägt, der an die jüngste vulkanische Aktivität erinnert. Besucher können die Wärme des Bodens an einigen Stellen spüren, wenn sie ihre Hand darauf legen.
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